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Special

21.09.2016

03:28 Uhr

Wahlhilfe von Republikanern

George Bush findet Gefallen an Hillary Clinton

Öffentlich wollen bisher nur wenige Republikaner kundtun, dass sie Trump nicht als Präsident sehen möchten. Mike Fernandez dagegen tut Selbiges mit einem Paukenschlag. Offenbar ist ein Ex-Präsident derselben Ansicht.

Der frühere US-Präsident George Bush will angeblich für Hillary Clinton stimmen. AFP; Files; Francois Guillot

George Bush

Der frühere US-Präsident George Bush will angeblich für Hillary Clinton stimmen.

Miami(WashingtonEin Großspender der US-Republikaner will den Wahlkampf der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton mit mehreren Millionen Dollar unterstützen. Er werde zwei bis vier Millionen Dollar (1,8 bis 3,6 Millionen Euro) an Organisationen der Demokraten spenden, die Wähler mit Wurzeln in Lateinamerika zur Stimmabgabe bewegen wollten, sagte der Milliardär Mike Fernandez der Nachrichtenagentur AP.

Der in Kuba geborene Fernandez sagte, er sei Mitglied der Republikaner und habe die Partei zeit seines Lebens unterstützt. Im Vorwahlkampf der Republikaner habe für Floridas früheren Gouverneur Jeb Bush geworben und sich energisch gegen den jetzigen Parteikandidaten Donald Trump ausgesprochen. Trump habe die Latinos in den USA zu Feinden erklärt, kritisierte Fernandez.

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Angeblich will auch der ehemalige republikanische US-Präsident George Bush bei der Präsidentenwahl im November für die Demokratin Hillary Clinton stimmen. „Der Präsident hat mir gesagt, dass er für Hillary stimmen wird!!“, erklärte Kathleen Kennedy Townsend, Nichte des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy, auf ihrer Facebook-Seite. Die 63-jährige Demokratin Townsend ist ehemalige Vize-Gouverneurin des Bundesstaates Maryland und Tochter des früheren US-Justizministers Robert Kennedy, der 1968 ermordet worden war.

Ein Sprecher von Bush, der von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten war, antwortete ausweichend. „Das Votum, das Präsident Bush als ein Privatmann in rund 50 Tagen abgibt, wird genau das sein: ein privates Votum, das in rund 50 Tagen abgegeben wird“, erklärte Jim McGrath am Dienstag. Bush werde das Rennen um die Präsidentschaft nicht kommentieren.

Der Bush-Clan hat dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump seine Unterstützung verweigert. Weder Bush Senior noch einer seiner Söhne, darunter Ex-Präsident George W. Bush und Jeb Bush, Ex-Gouverneur von Florida und ehemaliger Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur 2016, nahmen am Nominierungsparteitag der Republikaner im August teil.

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