Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.05.2000

10:21 Uhr

Potsdamer Oberbürgermeister ohne Gegenstimme nominiert

SPD in Brandenburg entscheidet sich für Platzeck

Der Potsdamer Oberbürgermeister Matthias Platzeck ist vom Vorstand der Brandenburger SPD einstimmig für den Parteivorsitz nominiert worden. Dies bestätigte der SPD- Landesgeschäftsführer Klaus Ness.

dpa POTSDAM. Der 46-jährige frühere brandenburgische Umweltminister Platzeck war vor einer Woche als Kompromisskandidat aus einem Streit zwischen dem derzeitigen SPD-Parteichef Steffen Reiche und Landtagsfraktionschef, Gunter Fritsch, hervorgegangen. Beide wollten ursprünglich auf dem Parteitag am 8. Juli gegeneinander antreten, was die Partei vor eine Zerreißprobe gestellt hätte.



Reiche führt die brandenburgische SPD seit ihrer Gründung vor zehn Jahren. Fritsch rechtfertigte seine Gegenkandidatur damit, dass Reiche nicht die richtigen Konsequenzen aus der Schlappe der SPD bei der letzten Landtagswahl gezogen habe. Die Partei verlor am 5. September 1999 ihre absolute Mehrheit und fiel auf 39,3 Prozent der Stimmen zurück. Damit war sie gezwungen, eine große Koalition mit der CDU zu bilden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×