Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.03.2003

18:54 Uhr

Powell: 30 Staaten für Krieg

USA marschieren auf jeden Fall in den Irak ein

Die USA werden auf jeden Fall im Irak einmarschieren, selbst wenn Saddam Hussein das Land verlassen sollte.

HB/dpa WASHINGTON. Das sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, am Dienstag. Es sei zu hoffen, dass es sich dann aber um einen friedlichen Einmarsch handle, da die irakischen Offiziere nicht mehr den Befehl zur Verteidigung hätten. Die Koalitionstruppen würden den Irak dann entwaffnen.

Präsident George W. Bush hatte Saddam Hussein 48 Stunden bis Donnerstagmorgen (MEZ) gegeben, das Land zu verlassen. Sollte Saddam dies nicht machen, wäre dies sein "letzter Fehler" sagte Fleischer. Er wollte sich nicht dazu äußern, wann der Angriff nach Ablauf des Ultimatums beginnen werde. Dies sei eine Entscheidung des Verteidigungsministeriums.

Bushs Sprecher Ari Fleischer schloss anschließend auch einen Angriff vor Ablauf der Frist nicht aus.

Mit 250 000 Mann wollen die USA in Irak einmarschieren, wenn Saddam Hussein und seine Söhne nicht bis zum Ende der Frist am Donnerstag 02.00 Uhr MEZ ins Exil gehen. US-Außenminister Colin Powell erklärte am Dienstag, der "Koalition der Willigen" für einen Krieg hätten sich 30 Staaten angeschlossen, 15 weitere hätten stillschweigend ihre Unterstützung bekundet.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×