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03.01.2001

08:44 Uhr

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Präsident des ifo-Instituts erwartet Wachstum von 2,5 %

Der voraussichtlich leichte Rückgang der außenwirtschaftlichen Nachfrage, der unter anderem durch die Konjunktur-Schwäche der USA bedingt sei, werde jedoch teilweise durch zunehmenden privaten Konsum kompensiert.

adx BERLIN. Der Präsident des ifo-Instituts in München, Hans-Werner Sinn, hat die Wirtschaftswachstums-Prognose des Bundeskanzleramts nach unten korrigiert. Eine Schätzung von drei Prozent für das laufende Jahr halte er für zu optmistisch, sagte Sinn am Mittwoch im DeutschlandRadio Berlin. 2,5 % seien realistischer. Anlass zur Sorge bestünde allerdings nicht. "Auch die 2,5 %, die wir schätzen, sind noch ein stolzer Wachstumswert. Wenn wir jedes Jahr 2,5 % real hätten, dann könnten wir sehr zufrieden sein."

Der voraussichtlich leichte Rückgang der außenwirtschaftlichen Nachfrage, der unter anderem durch die Konjunktur-Schwäche der USA bedingt sei, werde teilweise durch zunehmenden privaten Konsum kompensiert. Die positive Entwicklung gelte auch für die neuen Bundesländer. Die "relative Lücke", die sich in den vergangenen Jahren zwischen Ost und West gebildet habe, werde im kommenden Jahr nicht weiter wachsen. "Von einem Aufholprozess", so Sinn, "kann freilich noch nicht die Rede sein."

Als "verhalten optmistisch" wertete Sinn auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund der vom ifo-Institut durchgeführten monatlichen Umfragen rechne er für 2001 "mit 350 000 Arbeitslosen weniger".

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