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10.01.2002

17:39 Uhr

Preise steigen nicht

Zunehmender Textileinkauf bei Aldi & Co.

Ein wachsender Teil der Deutschen entscheidet sich beim Textileinkauf für preisgünstige Angebote von Lebensmittelketten und Versandhäusern.

dpa DÜSSELDORF. Diese Anbieter seien auf dem Vormarsch, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer im Bundesverband Deutscher Textileinzelhandel, Siegfried Jacobs, am Donnerstag in Düsseldorf. Inzwischen erzielten sie bereits mehr als ein Viertel des Textileinzelhandelsumsatzes in Deutschland von 58 Mrd. Euro. Der Marktanteil des Facheinzelhandels gehe leicht zurück und mache gut die Hälfte des "Umsatzkuchens" aus. Auch die Warenhäuser verlieren den Angaben zufolge Marktanteile.

Für Bekleidung müssen die Bundesbürger im neuen Jahr nicht tiefer in die Tasche greifen. Preiserhöhungen seien im knüppelharten Wettbewerb des Handels nicht durchsetzbar, betonte er. Bereits seit neun Jahren gehe der Branchenumsatz zurück oder stagniere. Im Jahr 2001 blieb der Umsatz des Textileinzelhandels um etwa zwei bis drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr hofft der Verband, dass die Umsätze nicht weiter sinken. Sorgen bereitete dem Textileinzelhandel im Jahr 2001 der Umsatzrückgang bei Kleidern, Röcken und Mänteln von bis 16 %. Für klingelnde Kassen sorgten Jeans mit einer Umsatzsteigerung von 10 % bis Ende November.

Auf der Damenmodemesse CPD werden vom 3. bis 5. Februar die Trends für die Mode im kommenden Herbst und Winter 2002/2003 vorgestellt.

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