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27.01.2003

16:19 Uhr

Preisspanne von 200 bis 400 Euro angepeilt

Siemens will Handymarkt mit Xelibri erobern

Die Siemens will im April eine neue Handymarke mit dem Namen Xelibri auf den Markt bringen und damit den Absatz bei Mobiltelefonen ankurbeln. Durch die kostengünstigeren und technisch einfacheren Mobiltelefone mit modischem Design solle der Marktanteil des Konzerns "signifikant" gesteigert werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag auf Anfrage.

Siemens setzt mit der neuen Marke auf die Fusion von Mode und Technik. Foto: Siemens

Siemens setzt mit der neuen Marke auf die Fusion von Mode und Technik. Foto: Siemens

vwd/dpa MÜNCHEN. Der Siemens-Konzern ändert angesichts der zunehmenden Sättigung der Mobilfunkmärkte seine Strategie und verkauft künftig Handys unter einer zweiten Marke. Unter dem Namen Xelibri werde eine modische Handy-Kollektion in die Läden gebracht, teilte die Siemens AG am Montag mit. Die Geräte sollen von April an vor allem in Modegeschäften und Kaufhäusern verkauft werden. Der Name Siemens taucht nur noch auf der Rückseite der Handys auf.

Mit der neuen Marke will Siemens neue Nachfrage erzeugen. In einigen Märkten liege die Sättigung mit Handys mittlerweile bei bis zu 85 Prozent. "Die Branche braucht zusätzliche Impulse." Mit Xelibri will der Konzern die Kunden vor allem zum Kauf eines Zweit- oder Dritthandys bewegen, das mit einem modischen Cover beispielsweise zur Handtasche passt. Geplant sind zwei Kollektionen pro Jahr.

Zunächst werden die neuen Handys in China, Frankreich, Deutschland, Italien, Singapur, Großbritannien und Spanien eingeführt. Absatzziele wollte Siemens auf Nachfrage nicht nennen. Die Mobilfunkgeräte sollen in der Preisklasse von 200 bis 400 Euro antreten.

Siemens

hatte den weltweiten Handy-Absatz im abgelaufenen Quartal von neun auf erstmals elf Millionen Stück gesteigert. Marktführer Nokia verkaufte im selben Zeitraum 46 Millionen Handys. In diesem Jahr rechnen Experten mit einem Anstieg des weltweiten Absatzes aller Hersteller von gut 400 Millionen auf 420 bis 440 Millionen Geräte.

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