Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.06.2000

19:54 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Das Privatbankhaus Hauck und Aufhäuser hat die Aktie des Unileverkonzerns von "Kaufen" auf "Aufstocken" herab gestuft. "Wir erwarten, dass der Gewinn je Aktie in diesem Jahr von 2,65 Euro auf 2,33 Euro zurück gehen wird. Im Jahr 2001 gehen wir von einem weiteren Rückgang auf 1,88 Euro aus", stellte Analyst Nils Bartram am Donnerstag in einer Studie fest.

Die Übernahme des amerikanischen Bestfoods-Konzerns stärke die Nahrungsmittelsparte des Konzerns, sei jedoch mit 24,3 Mrd. $ plus bestehende Schulden zu teuer. Für den kreditfinanzierten Kauf von Ben und Jerry's, Slim Fast und Bestfoods werde Unilever im nächsten Jahr fast 1,6 Mrd. Euro Zinsen zahlen müssen. Zudem stelle die Integration des Unternehmens und dessen Umbau hohe Anforderungen an das Management. In den nächsten fünf Jahren werde die Restrukturierung den Ertrag jährlich mit rund einer Milliarde Euro zusätzlich belasten, befürchtete Bartram. Der Gewinn werde in den nächsten beiden Jahren deshalb rückläufig sein. Trotz der Goodwill-Abschreibungen von 21,5 Mrd. $ werde sich das bereinigte Betriebsergebnis jedoch deutlich verbessern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×