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27.03.2003

12:18 Uhr

Privatkundenanteil soll steigen

Invesco baut Vertrieb über Banken aus

Die zum britisch-amerikanischen Asset-Manager Amvescap gehörende Invesco will im deutschen Publikumsfondsgeschäft weiter vorankommen und auch das Spezialfondsgeschäft stärken.

ina FRANKFURT/M. Das sagte Michael Duesberg, zuständig für das Deutschlandgeschäft und seit vergangenem Herbst außerdem für die kontinentaleuropäischen Publikumsfondsaktivitäten verantwortlich, dem Handelsblatt.

Ein strategischer Schwerpunkt ist die Intensivierung der Vertriebskooperationen, das heißt des Fondsvertriebs von Invesco-Produkten über Banken und Vermittler. Im institutionellen Geschäft steht die weitere Stärkung des Frankfurter Standortes als Kompetenzzentrum des Bereichs computergesteuerte Anlageprodukte für Institutionelle (s.a. Beitrag links) auf der Agenda.

Amvescap zählt mit betreutem Anlegergeld von 333 Mrd. Dollar per Ultimo 2002 zu den weltweit größten Vermögensverwaltern. In Kontinentaleuropa managt Invesco 14 Mrd. Dollar, liegt damit auf Vorjahresniveau. Die Nettozuflüsse von 1,3 Mrd. Dollar konnten das Baisse bedingte Schrumpfen der Vermögenswerte kompensieren. Für deutsche Kunden betreut die Gesellschaft rund 4,5 Mrd. Dollar - ein Rückgang von 10 % gegenüber den 5 Mrd. Dollar am Vorjahresende. Die Deutschland-Zahlen gibt Invesco in den nächsten Tagen offiziell bekannt.

Rund 85 % des Geldes hiesiger Kunden entfallen auf institutionelle Investoren. Den Privatkundenanteil von 15 % möchte Duesberg anheben: "Wir streben eine Quote wie im europäischen Geschäft an - die liegt bei 35 % Der Invesco-Manager will dieses Ziel vor allem über eine Stärkung des Drittvertriebes erreichen, beispielsweise im Rahmen des Fondsangebots über die Deutsche Bank, in Zukunft auch stärker über die Commerzbank. "Für unsere institutionellen Kunden arbeiten wir ausschließlich computergetrieben, also mit quantitativem Managementansatz", sagt Bernhard Langer, Chef-Anlagestratege bei Invesco in Frankfurt. Er ist optimistisch: "In zwölf Monaten wollen wir das Volumen der in Frankfurt gemanagten institutionellen Portfolios von dreieinhalb auf sechs Milliarden Dollar steigern."

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