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01.02.2001

13:30 Uhr

dpa NEU DELHI. Das Erdbeben in Indien mit bis zu 100 000 Toten wird auch die indischen Exporterlöse treffen. Viele Großbetriebe seien zwar nicht beschädigt worden, die Produktion falle aber aus, weil viele Arbeiter in ihre Heimatorte gefahren seien, um ihren Familien beizustehen, sagte K. K. Jain vom indischen Exportverband FIEO. Das berichtete die indische Nachrichtenagentur UNI am Donnerstag. In Gujarat werden für den Export vor allem Textilien hergestellt und Edelsteine geschliffen. Das Erdbeben hatte am vergangenen Freitag Teile des nordindischen Bundesstaates verwüstet.

Nach Jains Angaben hatte Gujarat im Nordwesten Indiens im vergangenen Finanzjahr (31. März 2000) mit Exporten im Wert von 170 Mrd. Rupien (8 Mrd. DM) einen Anteil am gesamtindischen Export von 17 %. R. Parekh vom indischen Wirtschaftsverband CII schätzt, dass die Industrie in Gujarat in zehn Tagen wieder 70 % ihrer Produktivität erreichen könne. Der Handelskammerverband FICCI schätzt den Schaden durch Zerstörungen und Produktionsausfälle auf insgesamt 250 Mrd. Rupien (12 Mrd. DM).

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