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26.01.2003

17:59 Uhr

Produktivität steigt

Die New Economy ist alles andere als tot

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die New Economy ist noch lange nicht tot - zumindest in den USA. Darauf deutet eine neue Studie hin.

ost DÜSSELDORF. Neue Vergleichszahlen zum Wachstum der Arbeitsproduktivität in den Industrieländern zeigen, dass sich das Produktivitätswachstum in den USA 2002 massiv beschleunigte, während es in Europa lahmte. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board und des Groningen Growth and Development Centre in den Niederlanden. "Der zyklische Abschwung hat nichts an den langfristigen Trends beim Produktivitätswachstum verändert", sagt Conference-Board-Ökonom Robert McGuckin.

Von Mitte bis Ende der 90er- Jahre hatte sich das Produktivitätswachstum in den USA durch hohe Investitionen in Informationstechnologie stark beschleunigt. US-Notenbank-Chef Alan Greenspan rief eine "neue ökonomische Ära" aus, die Anleger hofften auf einen dauerhaften Boom der Unternehmensgewinne. Der Glaube an ein neues Zeitalter führte zu der gigantischen Spekulationsblase an den Börsen.

Mit Beginn des Konjunktureinbruchs in den USA kamen immer mehr Zweifel an der These auf. "Ruhe in Frieden, New Economy", sagte zum Beispiel Bill Dudley, US- Chefvolkswirt von Goldman Sachs, im August 2002 - möglicherweise etwas verfrüht. "Die neuen Zahlen sprechen für eine Rückkehr zum langfristigen Trend der 90er-Jahre", heißt es in der Studie.

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