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03.08.2000

14:55 Uhr

afp ESSEN/BERLIN. Der Baukonzern Hochtief und seine Konsortialpartner haben am Donnerstag Beschwerde gegen den Ausschluss vom Berliner Großflughafen-Bau eingelegt. Die Partner wollten erneut den Zuschlag für das milliardenschwere Projekt erhalten, erklärte Hochtief in Essen. Konzernvorstand Wolfhard Leichnitz zeigte sich zuversichtlich, dass das gemeinsam mit dem Frankfurter Flughafen betriebene Konsortium bei Gericht Erfolg haben werde. Der Chef der zuständigen Projektplanungs-Gesellschaft Schönefeld (PPS), Michael Pieper, nannte die Beschwerde "erstaunlich". Aus Sicht der PPS sei die Frist dafür bereits abgelaufen, erklärte Pieper in Berlin. Im Februar hatte die PPS das Hochtief-Konsortium von der Bewerbung um den Flughafenbau ausgeschlossen. Stattdessen hatte das ursprünglich unterlegene Konsortium um die Gruppe IVG den Zuschlag erhalten. Pieper hatte damals gesagt, er rechne mit "zwölf bis 14 Monaten", bis alle offenen rechtlichen Fragen geklärt seien und die Vertragsverhandlungen mit IVG und dessen Partnern abgeschlossen seien. Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) hatte sich zuversichtlich gezeigt, der Airport werde wie geplant im Jahr 2007 in Betrieb genommen. Der neue Flughafen im Südosten der Hauptstadt soll erstmals Interkontinentalflüge von und nach Berlin ermöglichen: bislang müssen Fluggäste dafür umsteigen.

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