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11.02.2002

11:05 Uhr

Prominente Zeugenliste

Bill Gates könnte im Microsoft-Verfahren aussagen

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wird im Kartellverfahren gegen den Softwarekonzern möglicherweise persönlich vor Gericht erscheinen, um weiter gehende Sanktionen zu verhindern.

Reuters WASHINGTON. Als mögliche Zeugen benannte das Unternehmen für die am 11. März beginnende Anhörung vor dem zuständigen Bundesgericht auch Konzernchef Steve Ballmer und weitere Spitzenmanager, wie Microsoft in der Nacht zum Montag mitteilte. Nach Einschätzung von Analysten hatte es der Verteidigung von Microsoft geschadet, dass Gates bislang nicht persönlich in dem Verfahren auftrat.

Der weltweit größte Softwarekonzern hatte in dem Kartellstreit bereits einen Vergleich mit dem US-Justizministerium erzielt. Diesem stimmten bislang jedoch nur neun von 18 ebenfalls klagenden Bundesstaaten zu. Die restlichen neun Bundesstaaten fordern strengere Sanktionen gegen Microsoft.

Auf der Zeugenliste des Softwareriesen stehen auch Vertreter anderer Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Darunter befinden sich Manager des Computerherstellers Compaq, des Chipproduzenten Advanced Micro Devices, des Einzelhändlers Best Buy sowie aus der Telekom - und Kabel-TV-Industrie. Ferner findet sich auf der Liste der Name Ken Glueck. Glueck, ein Manager von Microsoft-Konkurrent Oracle, hat nach Ansicht von Microsoft entscheidenden Anteil an den Vorschlägen der Bundesstaaten, die strengere Sanktionen gegen den Branchenprimus fordern.

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