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24.02.2003

17:11 Uhr

dpa HOF/SAALE. Im Prozess gegen den ehemaligen CSU - Generalsekretär Bernd Protzner wegen Steuerhinterziehung hat der Staatsanwaltschaft Geldstrafen gefordert. Protzner soll 43 200 ? bezahlen, seine ebenfalls angeklagte Ehefrau 20 000 ?. Eine Freiheitsstrafe hielt Staatsanwalt Peter Glocker am Montag vor dem Landgericht Hof nicht für erforderlich. Protzner und seiner Frau wird vorgeworfen, Umbauten an ihrem Privathaus als Ausgaben für den Ausbau von Protzners Firma deklariert und so rund 117 000 ? Steuern hinterzogen zu haben.

Protzners Verteidiger Harald Hübner sah keinen Grund für eine Verurteilung. Er beantragte daher Freispruch. Dem Ehepaar Protzner könne nicht nachgewiesen werden, von der Kostenverschiebung gewusst zu haben, argumentierte der Anwalt. Nach zehn Verhandlungstagen gebe es keine Aussagen von Zeugen, die die Schuld der Angeklagten bewiesen hätten. Zudem habe es zu keinem Zeitpunkt eine Aufforderung Protzners an den ausführenden Bauunternehmer gegeben, die Kosten des Privathauses beim Neubau des Industriebaus einzurechnen. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet.

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