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25.01.2005

15:17 Uhr

Putins Wirtschaftsberater ist verärgert über Redeverbot.

Russischer Kyoto-Gegner bleibt nach Redeverbot zu Hause

Der Wirtschaftsberater von Russlands Präsident Wladimir Putin will nicht mehr am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen. Die Organisatoren hätten ihm verboten, zur Klimaveränderung zu referieren, sagte Andrej Illarionow am Dienstag in Moskau. Dies sei Zensur.

HB MOSKAU. Die Diskussion über Klimaprobleme werde von den britischen Behörden koordiniert, begründeten die Organisatoren ihre Entscheidung nach Angaben der Nachrichtenagentur Itar-Tass.

Die Klimaveränderung sei Illarionow zufolge kein nationales, sondern ein globales Problem. "Seine Erörterung darf nicht von der Regierung Großbritanniens oder eines anderen Landes... monopolisiert werden. Illarionow ist ein scharfer Kritiker des Kyoto-Klimaschutzabkommens, das er als "Todes-Protokoll" und "ökonomisches Gulag für Russland" bezeichnet. Wegen seiner Kritik an der Kreml-Politik hatte Illarionow Anfang Januar seinen Posten als Verbindungsperson mit den G-8 verloren.

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