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27.02.2003

15:35 Uhr

Quartalsgewinn bei Chip-Preisanstieg möglich

Infineon wagt vorsichtige Prognose

Der Münchener Halbleiter-Hersteller Infineon hält bei höheren Absatzpreisen für sein Hauptprodukt DRam-Chips einen Gewinn vor Zinsen und Steuern im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 (zum 30. September) für möglich.

Reuters MÜNCHEN. "Bei einem Anstieg der DRam-Chippreise auf deutlich über vier Dollar könnten wir im vierten Quartal einen Ebit-Gewinn erreichen", sagte eine Firmensprecherin am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters in München. Damit präzisierte der Halbleiter-Hersteller seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Zuletzt hatte Infineon im Januar davon gesprochen, nach den kommenden zwei oder drei Quartalen werde die Talsohle wohl durchschritten sein.

Die vergangenen beiden Geschäftsjahre hatte Infineon, eine Ausgründung der Siemens AG, mit Verlust abgeschlossen. Auch im ersten Quartal des seit Oktober laufenden Geschäftsjahrs 2002/03 war ein Verlust vor Zinsen und Steuern von 31 Millionen Euro entstanden.

Derzeit werden DRam-Speicherchips, das wichtigste Produkt von Infineon, am Weltmarkt zu Preisen unter drei Dollar gehandelt. Der Markt für dieses Massenprodukt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Computern und elektronischen Geräten ist international stark umkämpft und von Preisschwankungen geprägt.

Die im Dax notierte Infineon-Aktie, die unmittelbar vor der Aussage zum vierten Quartal am Donnerstagnachmittag noch 1,2 Prozent im Minus bei 5,71 Euro gehandelt worden war, drehte in den folgenden Minuten ins Plus und wurde mit 5,90 Euro gehandelt.

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