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21.01.2003

18:40 Uhr

Quellensteuer in Luxemburg kommt

EU-Finanzminister einigen sich über Zinssteuer

Überraschend schnell kamen die Minister zu einem Ergebnis. "Hier knallen die Champagnerkorken", so ein Diplomat.

rtr/dpa BRÜSSEL. Die EU-Finanzminister haben sich Diplomaten zufolge auf einen Kompromiss zur grenzüberschreitenden Zinsbesteuerung in der Europäischen Union (EU) geeinigt. "Es gibt eine Einigung, hier knallen die Champagnerkorken", sagte ein Diplomat am Rande der Sitzung am Dienstag in Brüssel.

Der Kompromiss sehe unter anderem vor, dass Österreich, Luxemburg und Belgien ab 2010 eine Quellensteuer von 35 % auf Zinseinkünfte erheben wird.

Zwölf EU-Staaten, darunter auch Deutschland, wollen nach dem von der griechischen EU-Ratspräsidentschaft vorgelegten Kompromissvorschlag von 2004 an die Heimatländer von auswärtigen Sparern über deren Kapitalerträge informieren. Damit soll die grenzüberschreitende Steuerflucht in der Union eingedämmt werden.

Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) kündigte eine Pressekonferenz gegen 19 Uhr an.

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