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06.07.2000

16:50 Uhr

vwd DÜSSELDORF. Auf der Hauptversammlung der Ratinger Schmalbach AG-Lubeca haben sich Aktionärsvertreter unzufrieden mit dem Übernahmeangebot in Höhe von 7,50 Euro je Anteilsschein gezeigt. Beim derzeitigen Kurs sei die Offerte sicherlich wenig attraktiv, sagte die Sprecherin der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre, Erika Cebulla, am Donnerstag in Düsseldorf.

Jörg Pluta, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, ergänzte, die Aktionäre hätten die großen Umstrukturierungen der vergangenen Jahre mitgetragen.

Jetzt gehe der Ratinger Verpackungshersteller einer ertragsreicheren Zukunft entgegen. Die Aktionäre sollten nun auch an den "fetten Jahren" beteiligt sein können. Pluta verwies zudem auf den im Veba-Viag-Verschmelzungsbericht genannten Ertragswert des Unternehmens, der sich im Übernahmeangebot nicht niederschlage.

 Die Offerte werde daher den Erwartungen nicht gerecht. Schmalbach-Lubeca hat derzeit noch einen Free Float von rund 40 %. Der Kurs der im M-Dax gelisteten Aktie notierte am Donnerstag weiter leicht über den gebotenen 7,50 Euro je Anteilsschein.

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