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30.01.2001

16:35 Uhr

dpa NAIROBI/KINSHASA. Der südafrikanische Präsident Tabo Mbeki sollte am Dienstag Gespräche mit dem neuen kongolesischen Staatschef Joseph Kabila in Kinshasa aufnehmen. Gemeinsam wollen die Staatschefs Möglichkeiten zur raschen Realisierung des Lusaka-Friedensabkommens für das Kriegsland erörtern.

Mbeki ist der erste afrikanische Staatschef eines nicht in den Kongo-Krieg verwickelten Landes, der Kabila einen Besuch abstattet. Er kommt direkt vom Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos, auf dem er in der vergangenen Woche die Probleme des zentralafrikanischen Staates mit UN-Generalsekretär Kofi Annan besprochen hatte.

Dort hatte sich Mbeki zuversichtlich im Blick auf einen baldigen Friedensgipfel der sieben in den Kongo-Krieg verwickelten Konfliktparteien geäußert. Er will noch in dieser Woche eine Übereinkunft über Ort und Datum erzielen. Während Kongo in dem zweieinhalbjährigen Konflikt von Angola, Namibia und Simbabwe unterstützt wird, kämpfen Uganda und Ruanda auf Seiten der Rebellen.

Präsident Kabila wird sich in dieser Woche in Washington aufhalten und Gespräche mit der US-Regierung führen. Wie das amerikanische Außenministerium am Montag mitteilte, wird der Präsident dort am Freitag am traditionellen "National Prayer Breakfast" im Kongress teilnehmen. Dem Frühstück, an dem gewöhnlich zahlreiche ausländische Spitzenpolitiker teilnehmen, soll nach Informationen des Radiosenders BBC vom Dienstag auch der ruandische Staatschef Paul Kagame beiwohnen.

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