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28.01.2003

11:16 Uhr

Rebellen verschanzen sich in Höhlen

Wieder schwere Kämpfe in Afghanistan

In den Bergen von Südafghanistan haben sich Soldaten der USA und Afghanistans die schwersten Kämpfe mit Rebellen seit fast einem Jahr geliefert. Dabei seien schwere B-1-Bomber, F-16 Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber zum Einsatz gekommen, teilte die US-Armee am Dienstag mit.

Reuters BAGRAM. Mindestens 18 Kämpfer der Gruppe, die vermutlich zu dem Regierungsgegner Gulbuddin Hekmatjar gehöre, seien getötet worden, teilte ein US-Militärsprecher mit. Er sprach von dem größten Einsatz seit der Operation "Anaconda" im März des vergangenen Jahres. Damals hatten 1 500 US-Soldaten versucht, rund 1 000 Kämpfer der Taliban und der El Kaida aus den Bergen im Osten Afghanistans zu vertreiben. Es war die bislang größte US-Bodenoffensive in Afghanistan.

Die Kämpfe in dem schwer zugänglichen Bergland hielten den Informationen zufolge auch am Dienstagmorgen noch an. Die genaue Anzahl der auf Bergen und in Höhlen verschanzten Rebellen sei noch unklar, sagte der Sprecher. In ersten Informationen war von etwa 80 die Rede.

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