Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.02.2001

09:13 Uhr

Rechtsstreit vor Oberlandesgericht München

Telekom gibt im Streit um unerwünschte Werbe-E-Mails nach

Nach einem Magazinbericht verpflichtet sich T-Online, dem klagenden Anwalt Olaf Jansen keine Werbe-Mails mehr zu schicken.

afp HAMBURG. Im Rechtsstreit um unerwünschte Werbe-E-Mails hat die Deutsche Telekom offenbar klein beigegeben: Ihre Tochterfirma T-Online verpflichtete sich nach Angaben des Hamburger Magazins "Stern" vor dem Oberlandesgericht München, dem klagenden Anwalt Olaf Jansen keine Werbe-Mails mehr zu schicken. Der Anbieter habe zugesagt, in Zukunft nur noch dann die so genannten "Junk-E-Mails" zu verschicken, wenn der Empfänger "der jeweiligen Sendung zugestimmt hat oder sein Einverständnis vermutet werden kann". (Aktenzeichen 8 U 4220/00)

Ungewollte Werbe-E-Mails kosten Internet-Nutzer nach einer Studie der Europäischen Kommission weltweit jährlich 10 Milliarden Euro. Diese Zahl resultiert aus der Online-Zeit, die Computerbesitzer damit verbringen, die so genannten Junk-Mails aus dem Netz auf ihren Computer zu laden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×