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28.01.2003

15:00 Uhr

Regen, Sturm, Schneeregen

Winter wird bald ungemütlich

Mit großen Schritten kommt das Winterwetter in den nächsten Tagen nach Deutschland zurück. Tief "Rainer" bringt kalte und feuchte Meeresluft von der Ostsee und lässt es kräftig schneien, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag mit.

HB/dpa OFFENBACH/BOCHUM. "Noch nimmt die kalte Luft einen Umweg über den Atlantik und erwärmt sich in Bodennähe", sagt der DWD-Meteorologe Horst Hoyer. "Im weiteren Verlauf kommt die Kaltluft aber auf kürzerem Weg über Skandinavien zu uns, was die Temperaturen weiter sinken lässt."

Für Wintersportler gibt es Grund zur Freude: Die Meteorologen rechnen bis zum Wochenende mit Neuschnee, der auch liegen bleibt. In den Mittelgebirgen in Lagen oberhalb von 300 bis 400 Metern kommen demnach bis zu 20 Zentimeter neuer Schnee zusammen, an einigen Gebirgszügen sowie in den Alpen ist mit noch mehr Neuschnee zu rechnen.

Am Mittwoch überwiegen in Deutschland dichte Wolken, nur hier und da lockert es gelegentlich kurz auf. Regen-, Graupel- und Schneeschauer bestimmen auch nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia in Bochum das Bild. Vereinzelt kann es Gewitter geben. Die Höchstwerte liegen am Alpenrand bei null Grad. Am Rhein und Main sowie in Norddeutschland können die Temperaturen auf Werte bis fünf Grad steigen.

Auch am Donnerstag ist der Himmel wolkenverhangen, die Sonne macht sich erneut rar. Zeitweise fällt Niederschlag, der auch in den Niederungen mehr und mehr in Schnee übergeht. Vor allem im Bergland schneit es vielerorts länger andauernd und ergiebig. Die Temperaturen fallen im Vergleich zum Vortag auf Werte zwischen null und vier Grad, in den Mittelgebirgen und an den Alpen herrscht leichter Dauerfrost. Am Freitag zeigt sich bei wechselnder Bewölkung hin und wieder die Sonne, die Temperaturen nähern sich vielerorts dem Gefrierpunkt.

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