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15.06.2000

17:49 Uhr

dpa NEW YORK. Das Vermögen von Bill Gates ist zwar um ein Drittel geschrumpft, dennoch bleibt der Microsoft-Gründer der reichste Mann der Welt. Mit 60 Mrd. $ (rund 120 Mrd. DM) führt der 44-jährige Gates trotz einer drohenden Zerschlagung seines Software-Imperiums die Liste der Milliardäre 2000 des "Forbes Global Magazine" bereits zum vierten Mal in Folge an. Die Plätze zwei bis vier werden ebenfalls von Amerikanern belegt.

Dann folgt auf der Liste der Superreichen mit 20 Mrd. $ die deutsche Albrecht-Familie, die unter anderem die Aldi-Markt-Kette betreibt, auf Platz fünf. Reichster deutscher "Single" ist der Medien-Mogul Leo Kirch (73), der es allein auf 11,5 Mrd. $ bringt (international Platz 19).

Theo und Karl Albrecht mit Familie haben ihr Vermögen gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Mrd. $ vergrößern können. Leo Kirch hat im Laufe eines Jahres seinen Besitz um 6,5 Mrd. $ sogar mehr als verdoppelt. Als zweitreichste Deutsche rangiert Johanna Quandt mit Familie (BMW) auf Platz 15 der Weltmilliardärs-Liste (12,8 Mrd. $).

Michael Otto und Familie vom Otto-Versand bleiben mit 6,3 Mrd. $ auf Platz vier der reichsten Deutschen. Gerutscht von Platz drei der deutschen Liste auf Platz 17 ist der Unternehmer Otto Beisheim von der Kaufhauskette Metro (4,1 Mrd.. $).

Gates steht weiter unangefochten an der Spitze der Super- Milliardäre. Auf Platz zwei und drei folgen in diesem Jahr mit 47 Mrd. $ der 55-jährige Chef des Software-Unternehmens Oracle, Lawrence Joseph Ellison, der Gates-Kompagnon Paul Gardner Allen und der Börsenspekulant Warren Edward Buffett (jeweils 28 Mrd. $). Um zwei Plätze hat sich mit 20 Mrd. $ der saudische Prinz Alwalled Bin Talal auf der Forbes-Liste (6) verbessert.

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