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06.03.2003

13:04 Uhr

Rekordergebnis

VW-Finanztochter füllt Wolfsburger Kasse auf

Die VW-Tochter (VWFS) füllt mit einem Rekordergebnis die von der lahmenden Autokonjunktur gebeutelte Konzernkasse auf. Der in Braunschweig ansässige größte Automobil-Finanzdienstleister Europas überweist für das Geschäftsjahr 2002 mit 414 Millionen Euro nahezu doppelt so viel Geld nach Wolfsburg wie im Vorjahr.

HB/dpa FRANKFURT/M./BRAUNSCHWEIG. Möglich machte dies ein um knapp 25 Prozent auf 501 Millionen Euro gestiegenes Ergebnis vor Steuern. Die Bilanzsumme wuchs um 9,4 Prozent auf 29,4 Milliarden Euro, sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert M. Massfeller am Donnerstag in Frankfurt. Er geht für 2003 von einem "angemessenen Wachstum" aus, wenn die Konjunktur anziehe.

Massfeller betonte, dass der im vergangenen Jahr erzielte Erfolg von VWFS sich "diametral zur deutschen Bankenlandschaft verhält" und unterstrich die gleichzeitig gewachsene Bedeutung des Ertrags für den Konzern. Das Vorsteuerergebnis mache bereits rund 13 Prozent des Konzernbetrags von knapp 4 Milliarden Euro aus.

Der VW-Finanzdienstleister erhöhte 2002 das Volumen aus der Kundenfinanzierung um 12,5 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Der Vertragsbestand stieg um 3,3 Prozent auf 1,6 Millionen, darunter 625 000 Neuverträge. Im Leasinggeschäft beträgt der Vertragsbestand 781 000 (plus 6,3 Prozent) bei 287 000 Neuverträgen. Die Volkswagen Bank direct habe ihre Einlagen mit 24 Prozent erneut deutlich gesteigert. Die Zahl der Direktbankkunden sei um 13,7 Prozent auf 522 000 gestiegen.

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