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29.01.2001

17:25 Uhr

Rekordhoch bei Entlassungen im Januar

Internetarbeitsplätze in den USA so unsicher wie nie

Die Entlassungen im Internet-Gewerbe haben im Januar in den USA ein Rekordhoch erreicht. Im Vergleich zum Dezember ging die Zahl der Mitarbeiter in Internet-Unternehmen um 23 Prozent zurück, teilte die Arbeitsvermittlungs-Firma Challenger, Gray & Christmas nach Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag in Chicago mit.

dpa CHICAGO. Danach stiegen die Entlassungen in dem Bereich im Januar auf 12 828. Im Dezember waren es noch 10 459.

Seit Dezember 1999 verloren nach den Angaben mehr als 54 000 Computer-Experten ihren Job. In jenem Monat begann Challenger die Statistik, die auf Daten von Firmen beruhen. Rund 18 Prozent der Unternehmen, die Entlassungen gemeldet hatten, sind Bankrott gegangen. "Jetzt sehen wir als Folge, dass auch diejenigen leiden, die Internet-Firmen Dienste anbieten", wird Unternehmenschef John Callenger in dem Bericht zitiert. "Wahrscheinlich überleben nur noch diejenigen Internet-Firmen, die nicht ausschließlich auf Gewinne aus dem Internet-Geschäft angewiesen sind."

Fast 6 000 Entlassungen wurden im Januar von Unternehmen berichtet, die vom Internet-Business abhängig sind, wie Beratungsfirmen oder Werbeagenturen. Vergangene Woche hatte unter anderem das weltweit größte Medien- und Internet-Unternehmen AOL Time Warner 2 000 Jobs abgebaut. Das sind rund 2,4 Prozent der Beschäftigten.

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