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24.03.2003

14:55 Uhr

Renovierungsarbeiten in Berlin erst Ende 2004 abgeschlossen

Berlin, Hamburg und Schalke wollen Endspiele

Berlin, Hamburg und Schalke stehen als Ausrichter eines Europapokal-Endspiels in den Jahren 2004 oder 2005 zur Wahl. Die Entscheidung darüber fällt das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA), dem auch DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder angehört, bei seiner Sitzung am Dienstag und Mittwoch in Rom.

HB/dpa ROM. Die drei deutschen Bewerber kandidieren sowohl für die Champions League als auch für den UEFA-Cup als Endspiel-Austragungsort. Die Hamburger AOL-Arena (50 000) hat das kleinste Fassungsvermögen, das aber durch Zusatztribünen auf das Niveau der Arena "Auf Schalke" (52 500) gebracht werden soll. Das Berliner Olympiastadion soll nach dem Umbau rund 76 000 Zuschauer fassen, allerdings sind die Renovierungsarbeiten voraussichtlich erst Ende 2004 abgeschlossen. Mitbewerber für das Champions-League-Finale 2004 sind Amsterdam, Moskau und Madrid; für 2005 konkurriert das deutsche Trio mit Paris, Porto, Lissabon und erneut Madrid. Beim Kampf um die UEFA-Cup - Endspiele ist die Konkurrenz nicht ganz so namhaft. Für 2004 heißen die Mitbewerber Newcastle, Sunderland, Glasgow, Genua, Eindhoven und Göteborg. Ein Jahr später wollen Lyon, Lissabon sowie erneut Newcastle, Sunderland und Glasgow den Zuschlag erhalten.

Deutschland war zuletzt 1997 Schauplatz eines Champions-League- Endspiels, als sich Borussia Dortmund in München gegen Juventus Turin mit 3:1 durchsetzte. Das letzte UEFA-Cup-Finale auf deutschem Boden gewann vor knapp zwei Jahren im Dortmunder Westfalenstadion der FC Liverpool gegen CD Alaves mit 5:4 nach Verlängerung.

Dem Treffen der Exekutive, die sich zudem mit den Vorbereitungen für die EM 2004 in Portugal beschäftigt, folgt am Donnerstag der Kongress des Kontinental-Verbandes. Dabei geht es in erster Linie um die Finanzen der UEFA sowie um mehrere Änderungen der Statuten.

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