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31.07.2000

21:34 Uhr

vwd FRANKFURT. Kaum verändert hat der deutsche Rentenmarkt am Montag tendiert. Die durchschnittliche Umlaufrendite verharrte auf 5,28 %, während die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von 5,21 auf 5,22 % zulegte. Das Geschäft sei sehr ruhig gewesen, meinten Marktteilnehmer. Die begonnenden Versteigerung der UMTS-Lizenzen hätten noch keine Rolle gespielt. Erst wenn die Ergebnisse vorlägen, könne der Markt mögliche Änderungen in der Finanzpolitik des Bundes verarbeiten. Aber dazu müssten die Erlöse schon die Finanzkasse von Eichel deutlich entlasten.

Zur Kasse wurden 39 Anleihen mit Aufschlägen von bis zu 0,05 Prozentpunkten gezählt, ihnen standen 38 Verlierer mit Abschlägen von bis zu 0,12 Prozentpunkten gegenüber. Die Bundesbank kaufte Anleihen im Volumen von nominal 63,4 Mill. Euro, nachdem sie am Freitag bereits mit nominal 142,4 Mill. EUR den Markt gestützt hatte. Der REX ging mit 109,882 % aus der Sitzung nach 109,873 % am Vortag.

Die zehnjährige Bundesanleihe mit einer Laufzeit bis Juli 2 010 und einem Kupon von fünfeinviertel Prozent verlor 0,04 Prozentpunkte auf 100,28 Prozent. Die dreißigjährige Bundesanleihe mit einem 6,25-prozentigen Kupon gewann 0,05 Prozentpunkte auf 112,45 %. Die Bundesobligation der Serie 135 mit fünf Prozent Kupon gab zwei Basispunkte auf 99,35 % nach. DEM-Auslandsanleihen zeigten sich unverändert bis einen Tick leichter. Die Titel der Schwellenländer notierten behauptet.

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