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26.01.2001

10:40 Uhr

Rentenniveau soll gesichert werden

Riester spricht von "größter Rentenreform" in der Nachkriegszeit

Arbeitsminister Walter Riester (SPD) hat die umstrittene Rentenreform gegen die harsche Kritik der Opposition verteidigt.

dpa BERLIN. In der Schlussdebatte des Bundestags am Freitag in Berlin wertete Riester das Rentenpaket als "größte Reform, die in der Nachkriegszeit gemacht worden ist". Diese sehe den Aufbau einer zweiten, ergänzenden Rente vor. Wer künftig privat vorsorge, werde im Alter deutlich besser dastehen, sagte Riester.

Ziel der Reform ist es, bis 2030 ein Rentenniveau von mindestens 67 % zu sichern und zugleich den Rentenbeitrag nicht über 22 % steigen zu lassen. Dazu sollen die Rentenzuwächse von 2003 an gedämpft werden. Die Lücken sollen die Bürger durch eine kapitalgedeckte Zusatzvorsorge schließen, die der Staat in der Endstufe mit 20 Mrd. DM im Jahr fördern will.

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