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31.01.2008

21:52 Uhr

Republikaner im US-Vorwahlkampf

Schwarzenegger unterstützt „Held“ McCain

Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur wird der Rückenwind für Senator John McCain immer stärker. Wenige Tage vor dem „Super-Dienstag“ mit Vorwahlen in mehr als 20 Staaten erhielt McCain am Donnerstag die Unterstützung des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger.

Arnold Schwarzenegger und John McCain (v. l.) am Donnerstag in Los Angeles. Foto: Reuters

Arnold Schwarzenegger und John McCain (v. l.) am Donnerstag in Los Angeles. Foto: Reuters

HB WASHINGTON. Er würdigte den Vietnamkriegsveteranen bei einem gemeinsamen Auftritt in Los Angeles „großen amerikanischen Helden und starken Führer“.

Bereits am Mittwoch hatte sich der aus dem Wahlkampf ausgestiegene New Yorker Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani für McCain starkgemacht. Experten halten es für zunehmend möglich, dass die Massenabstimmungen am 5. Februar bei den Republikanern, die auch Kalifornien betreffen, zu einer Entscheidung über die Spitzenkandidatur führt.

Bei den Demokraten ist dagegen das Rennen weiterhin völlig offen und könnte sich weit in das Frühjahr hineinziehen. Nach dem Ausscheiden von Ex-Senator John Edwards am Mittwoch wurde darüber gerätselt, wer der beiden Rivalen Hillary Clinton und Barack Obama am meisten von seinem Schritt profitiert. Edwards hatte bei seinem Ausstieg Neutralität bewahrt und es damit seinen bisherigen Anhängern freigestellt, sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen.

Wie es hieß, könnte Clinton im US-Süden Stimmen einheimsen, die sonst an Edwards gegangen wären. Obama wiederum könnte den Analysen zufolge verstärkte Unterstützung liberaler Demokraten in Bundesstaaten wie Kalifornien und Minnesota erhalten. Angesichts des erbitterten Wettbewerbs wurde eine Zweier-Fernsehdebatte der Kontrahenten am Donnerstagabend (Ortszeit) in Los Angeles mit besonderer Spannung erwartet. Der Sender CNN als Veranstalter berichtete von einem enormen Ansturm auf Eintrittskarten für das Rededuell.

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