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24.01.2003

14:10 Uhr

Restrukturierung

Dyckerhoff baut 400 Arbeitsplätze ab

Die Dyckerhoff AG wird im Zuge ihrer Restrukturierung 400 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Zugleich bekräftigte der größte Zementhersteller Deutschlands, im laufenden Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren zu wollen.

Reuters WIESBADEN. Insgesamt würden die 400 Stellen in sämtlichen deutschen Werksstandorten und der Hauptverwaltung in Wiesbaden abgebaut, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Freitag mit. Die Stellenstreichungen im Rahmen des Restrukturierungsprogrammes "Dyckerhoff 21" seien unerlässlich, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Mit der Umsetzung der jetzt beschlossenen Schritte sei Dyckerhoff gerüstet, um nach einem Verlustjahr 2003 wieder einen Gewinn zu erzielen. Jährlich wolle Dyckerhoff mit seinem gesamten Restrukturierungsprogramm ab 2004 Kostensenkungen in Höhe von 95 Millionen Euro erreichen.

Wegen der anhaltenden Rezession in der deutschen Bauwirtschaft und des Preiskriegs im deutschen Zementmarkt rechnet Dyckerhoff für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem deutlichen Fehlbetrag nach einem Vorjahresüberschuss von 95 Millionen Euro. Auch der Umsatz wird nach Schätzungen des Unternehmens 2002 unter den 1,6 Milliarden Euro vom Vorjahr gelegen haben.

Weltweit beschäftigt Dyckerhoff, der größte Zementhersteller Deutschlands, früheren Angaben zufolge rund 10 000 Mitarbeiter. Die Aktien von Dyckerhoff fielen bis zum Mittag um 2,7 Prozent auf 7,17 Euro.

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