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25.02.2003

09:45 Uhr

Restrukturierung greift

Deutz schafft es wieder in Gewinnzone

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat dank laufender Restrukturierung 2002 erstmals seit vier Jahren unterm Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Reuters FRANKFURT. Trotz des konjunkturell schwachen Umfelds werde nach vorläufigen Zahlen ein Jahresüberschuss von 2,0 Millionen Euro erwartet, nach einem Fehlbetrag von 31,8 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Traditionsunternehmen am Dienstag mit. Der operative Gewinn solle auf 41 (Vorjahr: 27,9) Millionen Euro steigen. Der Umsatz liege bei voraussichtlich rund 1,16 Milliarden Euro nach 1,18 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Absatz sei um fünf Prozent auf 154.032 Motoren weltweit gewachsen. Zudem sei die Netto-Finanzverschuldung von 339,7 Millionen Euro 2001 auf 302 Millionen Euro gesenkt worden.

Der Netto-Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der erste seit 1998. Seit Deutz Mitte der 90-er Jahre nach Bilanzmanipulationen bei der Anlagenbautochter Humboldt Wedag an den Rand der Pleite geraten war, bemühten sich wechselnde Vorstände durch die Ausrichtung auf den Bau von Motoren darum, das Traditionsunternehmen wieder profitabel zu machen.

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