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02.06.2000

15:38 Uhr

Reuters DÜSSELDORF. Das in die Verlustzone geratene Düsseldorfer Handelshaus Kaufring AG sieht sich bei seiner Neuausrichtung im Plan. Bis zum Jahresende werde der Konzern seinen Umbau zum schlanken Dienstleister mit dem Kerngeschäft Großhandel voraussichtlich abgeschlossen haben, teilte Kaufring am Freitag mit. Die Restrukturierungen zeigten bereits erste Erfolge. So sei der im Zeitraum Januar bis März angefallene Fehlbetrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum durch Kosteneinsparungen erheblich reduziert worden. Das Vertrauen der Geschäftspartner in die neue Konzernstruktur sei nach anfänglicher Verunsicherung zurückgewonnen worden, hieß es.

Durch die Übernahme der Nürnberger Bund Handelsgesellschaft mbH (NBH) war der Kaufring im letzten Jahr in einen Liquiditätsengpass geraten. Ein Bankenpool gewährte einen Überbrückungskredit in Höhe von 50 Mill. DM. Kaufring wird sich im Zuge der Neuausrichtung komplett von seinem eigenbetriebenen Einzelhandel trennen. Davon sind 1675 Mitarbeiter betroffen.

Im ersten Quartal 2000 verringerte sich den Angaben zufolge der Fehlbetrag trotz Restrukturierungsaufwendungen um 18,6 Mill. auf 4,7 Mill. DM. Durch Aufgabe von Geschäftsbereichen sank das konsolidierte Geschäftsvolumen auf 484,4 (724,5) Mill. DM. Die Umsatzerlöse im Lager- und Streckengeschäft lagen bei 93,7 (191,5) Mill. DM, der konsolidierte Einzelhandelsumsatz bei 61,5 (73) Mill. DM. Die Zahl der Mitarbeiter wurde mit 3042 (3873) beziffert.

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