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19.01.2001

13:22 Uhr

vwd SEOUL. Für Daewoo Motor Co ist nach eigener Auffassung eine Übernahme durch General Motor Corp (GM), Detroit, die schnellste und einfachste Lösung. Diese Ansicht äußerte Lee Jong-Dae, Verwaltungsratsvorsitzender des angeschlagenen südkoreanischen Fahrzeugbauers, am Freitag. Man befinde sich jedoch nicht in Verhandlungen, da GM die Bewertungsphase noch nicht abgeschlossen habe. Einen Rückzug von GM hält Lee jedoch für unwahrscheinlich.

Unterdessen versucht Daewoo Motor nach Aussage von Lee, eine eigenständige Überlebensfähigkeit zu erreichen. Das Unternehmen befindet sich seit November im Insolvenzverfahren und hat einen Restrukturierungsplan vorgelegt, den Gläubiger zur Bedingung für Folgekredite gemacht hatten. Der Plan sieht vor, bis Mitte Februar 6 884 Arbeitsplätze abzubauen, was 32 Prozent der Belegschaft entspricht. Am Mittwoch protestierten Arbeiter aus dem Hauptwerk erstmals gegen die Stellenstreichungen. Lee rechnet mit weiteren Streiks.



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