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23.01.2001

15:15 Uhr

dpa MEXIKO-STADT. Mexikos bekanntester Vulkan, der 5 452 Meter hohe Popocatepetl, ist nach einigen Wochen relativer Ruhe erneut ausgebrochen. Wie das Nationale Zentrum für Katastrophenschutz mitteilte, stieg am Montagnachmittag (Ortszeit) aus dem rund 70 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt gelegenen Krater eine mehr als acht Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke auf. Über verschiedenen Ortschaften im Osten und Süden des Vulkans ging ein Ascheregen nieder. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Die Rauchwolke, eine der größten der vergangenen sechs Jahre, war so gewaltig, dass sie in der 45 Kilometer östlich des Kraters gelegenen Stadt Puebla die Sonne verdunkelte. Nach Aussage des Wetterdienstes führte das zu einem Temperaturabfall. Von Mexiko- Stadt, also von Westen, betrachtet, leuchtete die einem Atompilz ähnelnde Wolke dagegen weithin sichtbar in der Abendsonne. Stunden später spuckte der Krater auch glühendes Gestein aus. Ein kleiner Schlammfluss erreichte das dem Karter am nächsten gelegene Dorf Santiago Xalintzintla.

In der Woche vor Weihnachten mussten nach einem Ausbruch des Vulkans rund 40 000 Menschen ihre Dörfer im Umkreis des Berges verlassen. Am 18. und 19. Dezember hatte der Vulkan große Mengen glühenden Gesteins ausgespuckt. Er ist schon seit Ende 1994 aktiv. Derzeit besteht eine Sperrzone im Umkreis von zehn Kilometern um den Gipfel.

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