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09.01.2003

14:30 Uhr

Riester-Rente

Grüne wollen ergänzendes Vorsorgekonto

Die Grünen wollen die private Riester-Rente weiterhin durch ein so genanntes Alters-Vorsorgekonto ergänzen. Ziel sei es, private und betriebliche Vorsorgeleistungen auf einem individuellen Konto zusammenzuführen, sagte die Grünen - Fraktionsvorsitzende Krista Sager am Donnerstag im InfoRadio Berlin- Brandenburg.

HB/dpa BERLIN. Die Einzahlungen sollten bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei bleiben und im Alter entnommen werden können. Berichte, wonach die Riester-Rente dadurch abgeschafft werden soll, wies Sager zurück.

Eine Reform der Sozialsysteme gehört zu den Hauptthemen der Klausurtagung, zu der die Bundestagsfraktion der Grünen in Wörlitz zusammengekommen ist. Ziel sei unter anderem, die Lohnnebenkosten zu senken, sagte die Grünen-Sozialexpertin Thea Dückert. Im Radiosender NDR Info sprach sie sich zudem erneut für eine "Bürgerversicherung" aus, bei der auch Beamte und Abgeordnete in die Sozialkassen einzahlen.

Dieser Vorschlag wird vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt. Es sei "nicht länger einzusehen, warum nur Arbeitnehmer die Belastungen der sozialen Sicherungssysteme allein tragen sollen", sagte die stellvertretende DGB-Chefin Ursula Engelen-Kefer. Sie warnte zugleich, der Ausbau der kapitalgedeckten Altersvorsorge dürfe nicht zu Lasten der gesetzlichen Rentenversicherung gehen.

Nach jüngsten Untersuchungen fehlten einem Drittel der Bevölkerung die finanziellen Mittel für eine private Zusatzvorsorge.

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