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06.01.2004

08:56 Uhr

Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammengeschlossenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft zeigen sich enttäuscht über die Beschlüsse der Bundesregierung zur "Riester-Rente" im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes.
Mit dem Gesetzentwurf bleibe die Regierung deutlich hinter den von vielen Experten aufgezeigten Möglichkeiten zur Vereinfachung der "Riester-Rente" zurück. So greife die Einführung eines Dauerzulagenantrags zu kurz, v.a. da nur ein Teil der Zulageberechtigten hiervon profitiere. Auch die von der Regierung hervorgehobene Reduzierung der Zertifizierungskriterien laufe ins Leere. Diese Reduzierung werde weitgehend durch eine redaktionelle Neustrukturierung erreicht, inhaltlich gebe es jedoch nur wenige Verbesserungen.
Massiv kritisiert der ZKA die neue Pflicht für Anbieter, vor Vertragsabschluss zu erwartende Beitragsrenditen und Monatsrenten zu berechnen. Die Produktstruktur von Bank- und Fondssparplänen lasse eine verlässliche Berechnung solcher Zahlen nicht zu, da die Zins- und Kursentwicklung für mehrere Jahrzehnte nicht vorhersehbar sei und die tatsächliche Rentenhöhe erst zu Beginn der Auszahlungsphase feststehe.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 06.01.2004

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