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18.01.2002

11:57 Uhr

Royal Carribean Cruises Ltd. soll aus dem Rennen geworfen werden

Carnival mit neuem Kaufangebot für P&O

Die weltweit größte Kreuzfahrt-Reederei Carnival Cooperation (USA) hat ein neues Kaufangebot für die britische Kreuzfahrtgesellschaft P&O Princess Cruises Ltd vorgelegt.

dpa ROSTOCK. "Wir haben am Donnerstag den jüngsten Vorschlag erhalten und werden ihn entsprechend prüfen", bestätigte P&O-Unternehmenschef Lord Sterling of Plaistow am Freitag am Rande eines Besuches in Rostock. Das Angebot sei leicht verbessert worden, sagte Sterling ohne genauere Details zu nennen.

Carnival will mit seinem Angebot den US Royal Carribean Cruises Ltd. -Konzern aus dem Rennen werfen, der mit P&O fusionieren will und damit Carnival von Platz eins der Kreuzfahrt-Anbieter verdrängen würde. P&O hatte Carnival aufgefordert, vor dem (heutigen) Freitag ein modifiziertes Angebot vorzulegen. Mitte Dezember hatte Carnival 3,1 Mrd. Pfund (5 Mrd. Euro/9,8 Mrd. DM) für P&O geboten.

Sterling betonte, die geplante Fusion mit Carribean sei eine extrem starke Kombination für die kommenden Jahre. Beiden Firmen hatten in dem am 30. September 2001 beendeten Zwölfmonats-Zeitraum einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 1,2 Mrd. $.

Die P&O Princess verbuchte in diesem Zeitraum einen Umsatz von 2,5 Mrd. $ und einen Reingewinn von 266 Mill. $. Die Royal Caribbean setzte 3,1 Mrd. $ um und kam auf einen Reingewinn von 324 Mill. $. Zu P&O gehört auch die Reederei Seetours (Rostock/Neu Isenburg) mit mehr als 1000 Beschäftigten.

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