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29.04.2003

09:17 Uhr

Rückgang um fast vier Prozent

Deutscher Großhandel setzte weniger um

Die deutschen Großhändler haben im März weniger Umsatz gemacht. Im Vergleich zum Februar setzte die Branche nominal vier Prozent und inflationsbereinigt (real) 3,9 % weniger um, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Reuters BERLIN. Der Großhandelsumsatz habe damit nominal um 0,4 % und real um 1,7 % unter dem Niveau vom März 2002 gelegen. Allerdings habe der Umsatz in den ersten drei Monaten 2003 trotzdem noch nominal um zwei Prozent und real um 0,5 % über dem Wert des Vorjahres gelegen.

"Nur der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern erzielte im März 2003 nominal und real höhere Umsätze als im März 2002", teilte das Statistikamt mit. Nominal stiegen die Umsätze um 0,5 und real um 1,2 %. Real über den Umsatzwerten des Vorjahresmonats lag der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör mit einem Plus von 0,9 % bei einem nominalen Rückgang von 3,2 %. Auch der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren konnte ein reales Umsatzplus von 1,5 % bei einem nominalen Minus von 3,5 % verzeichnen. "Die ungünstigste Umsatzentwicklung gab es im konsumnahen Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren", teilte das Amt mit. Hier sanken die realen Umsätze 4,7 % zum Vorjahr, der nominale Umsatz lag sogar 5,9 % unter dem Niveau vom März 2002.

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