Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.01.2001

08:24 Uhr

Rückkauf eigener Aktien soll erleichtert werden <P>

Tokios Börse schließt fester

Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag fester geschlossen. Das insgesamt abgesackte Kursniveau an der Tokioter Börse hat Befürchtungen über eine neue Bankenkrise in Japan geschürt.

dpa/afx TOKIO. Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag etwas fester geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte legte bis zum Ertönen der Schlussglocke um 78,22 Punkte oder 0,6 % zu und beendete den Handelstag mit 13 584,45 Punkten.

Das insgesamt abgesackte Kursniveau an der Tokioter Börse hat Befürchtungen über eine neue Bankenkrise in Japan geschürt. Hinzu kommen wachsende Sorgen über eine erneut drohende Rezession. Unterdessen legten unter den führenden Hochtechnologiewerten NEC und Matsushita Electric zu, während Hitachi, Toshiba und Tokyo Electron nachgaben.

Bei den Telekomwerten zeigte sich NTT fester. Der Internetkonzern Softbank sowie Hikari Tsushin präsentierten sich ebenfalls fester. Viele Investoren verhielten sich Händlern zufolge abwartend angesichts der andauernden Diskussion um mögliche politische Stützungsmaßnahmen für den schwachen Aktienmarkt.

Die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) von Ministerpräsident Yoshiro Mori hatte eine Eingreifgruppe gebildet, die zügig Vorschläge erarbeiten soll. Im Gespräch ist ein System, das japanischen Unternehmen den Rückkauf eigener Aktien erleichtern soll.

Das abgesackte Kursniveau an der Tokioter Börse hat Befürchtungen über eine neue Bankenkrise in Japan geschürt. Hinzu kommen Sorgen über eine erneut drohende Rezession. Die unter Druck stehende japanische Landeswährung Yen gewann derweil etwas an Boden.

Um 15.00 Uhr notierte der $ mit 118,36-38 Yen nach 119,11-14 Yen am Montag.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×