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07.06.2000

09:41 Uhr

Reuters DÜSSELDORF. Die Kiekert AG soll von einer Erwerbergesellschaft übernommen werden. Der Kauf von etwa 53 % der Aktien sei bereits beschlossen, stehe aber noch unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Genehmigung, teilte der in Heiligenhaus ansässige Hersteller von Autoschließsystemen am Mittwoch in einer Pflichtveröffentlichung mit. Danach, voraussichtlich im dritten Quartal diesen Jahres, solle den außenstehenden Aktionären ein Angebot in Höhe von 35 Euro je Aktie unterbreitet werden. Die Erwerbergesellschaft strebe eine Verstärkung der Kontrolle über die AG an. Daher sei eine Rücknahme aus der Börsennotierung nicht auszuschließen.

Die Aktie legte am Morgen um mehr als 18 % zu und wurde mit 34,15 Euro gehandelt. 1999 hatte Kiekert bei einem Umsatz von 1,2 Mrd. DM einen Jahresüberschuss von 71,6 Mill. DM erzielt.

Kiekert teilte weiter mit, die Erwerbergesellschaft habe sich bereits mit der HWS Verwaltungsgesellschaft mbH und dem Aufsichtsratschef und Anteilseigner Werner Sterzenbach über den Erwerb von 39,76 % und mit der KR Verwaltungsgesellschaft mbH und Karl Rau über den Kauf von 13,25 % der Anteile geeinigt. An der Erwerbergesellschaft, die im Zuge der Transaktion in Kiekert Holding GmbH umbenannt werde solle, seien neben der von Schroder Ventures Fonds Sterzenbach mit 28,5 % und Rau mit 9,5 % beteiligt. Es sei geplant, auch das Management an der Erwerbergesellschaft zu beteiligen, hieß es weiter.

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