Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2003

15:00 Uhr

Sampo will kein Personal abbauen

Grundig-Belegschaft atmet auf

Der taiwanesische Elektronikkonzern Sampo will auf Entlassungen bei dem fränkischen Traditionsunternehmen Grundig verzichten.

Reuters NÜRNBERG. "Gemessen an den 5600 Beschäftigten vor einem Jahr ist Grundig bereits ein sehr schlankes Unternehmen", sagte Sampo-Chef Ho Heng-Chung in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview der "Wirtschaftswoche". "Deshalb haben wir überhaupt keine Pläne, Personal abzubauen, auch nicht in Portugal, wo Grundig Autoradios und Navigationssysteme herstellt. Vielleicht werden wir sogar zusätzliche Leute einstellen", sagte der Firmenchef.

Sampo hatte in der vergangenen Woche Grundig übernommen, nachdem das Unternehmen seit Jahren einen Investor gesucht hatte. Grundig-Chef Hans-Peter Kohlhammer hatte dabei einen weiteren Abbau der derzeit noch rund 3000 Arbeitsplätze in Deutschland nicht ausgeschlossen.

Sampo erwarte, dass der seit Jahren defizitäre Grundig-Konzern "schon in diesem Jahr den Turn-around schaffen wird", sagte Ho weiter. "Sampo und Grundig passen zusammen. Sampo hat die Ressourcen und Grundig besitzt eine Marke von hoher Qualität sowie Absatzkanäle in Deutschland und Europa."

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×