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23.04.2003

09:02 Uhr

SARS belastet Hongkong

Märkte in Fernost notieren uneinheitlich

Die Märkte in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Während die Tokioter Börse im Sog der freundlichen Schlusstendenz der Wall Street anzog, blieb die Hongkonger Börse von der Lungenkrankheit SARS weiter belastet. Der Dollar behauptete sich, die Preise für Öl und Gold waren kaum verändert.

Reuters SINGAPUR/TOKIO. Die Börse in Tokio hat am Mittwoch gut behauptet geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg um 2,92 auf 7793,38 Punkte. Der breiter angelegte Topix legte leicht um 1,86 Punkte oder 0,23 Prozent auf den Endstand von 789,35 Zähler zu. "Die US-Ergebnisse von gestern waren gut", sagte Yusuku Sakai, Fondsmanager bei Mizuho Securities mit Blick auf den bisherigen Verlauf der US-Bilanzsaison. Dies habe auch bislang eher gebeutelten Exportwerte wie Toyota und Honda Auftrieb gegeben, die je rund ein Prozent zulegten.

Dagegen gaben die Kurse an der Hongkonger Börse weiter nach. Der Hangseng-Index fiel um 0,3 Prozent auf rund 8543 Punkte. "Solange es keine Hinweise darauf gibt, dass SARS unter Kontrolle ist, wird das an den Märkten Spuren hinterlassen", sagte ein Händler.

Der Euro war mit Kursen um 1,0970 Dollar wenig verändert, nachdem er in New York am Vortag auf dem Niveau des EZB-Referenzwertes von 1,0971 Dollar geschlossen hatte. Zum Yen zog er leicht auf Kurse über 120 Yen von knapp darunter an. Händler erwarteten keine rasche Erholung der US-Devise. Sogar der australische Dollar werde auf Grund der höheren Zinsrendite von Investoren bevorzugt, erklärte ein Händler in Tokio. So zog die australische Währung auf ein Dreijahreshoch an.

Der Ölpreis stieg an den Terminmärkten in Fernost geringfügig an. Gold gab dagegen leicht auf 333,50 Dollar je Feinunze nach.

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