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02.02.2001

18:21 Uhr

adx MÜNCHEN. Mit dem von einem Kurssturz gebeutelten ostdeutschen Vorzeigeunternehmen Intershop müssen sich jetzt auch die Gerichte befassen. Gegen den Thüringer Hersteller von E-Commerce-Software hat der Jenaer Anwalt Said Kuhlig am Mittwoch bei der 14. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg eine Klageschrift eingereicht. Wie die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" am Freitag vorab berichtete, wirft Kuhlig dem Vorstandsvorsitzenden, Stephan Schambach, und Finanzvorstand Wilfried Beeck vor, die Anleger im Oktober mit zwei Ad-hoc-Mitteilungen über die positiven Aussichten von Intershop für das vierte Geschäftsquartal bewusst falsch informiert zu haben.

Der Anwalt, der damals Intershop-Aktien gekauft und später mit Verlust wieder verkauft habe, verlange nun Schadenersatz für die ihm entstandene finanzielle Einbuße von 15 000 DM. Sollten sich weitere Kläger finden, wolle er den Fall "bis zum Bundesgerichtshof durchklagen", sagte Kuhlig.

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