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12.02.2002

15:11 Uhr

"Schlechte Angewohnheit"

Deprimierter Finanzberater raubt 21 Banken aus

Ein wohlhabender Finanzberater in Turin hat innerhalb von wenigen Monaten 21 Banken überfallen, weil er sich aus einer Depression nach seiner gescheiterten Ehe retten wollte.

dpa TURIN. "Ich war auf der Suche nach starken Gefühlen, um dem schwarzen Loch der Depression zu entkommen", gestand der 37-Jährige nach der Festnahme.

Zu den Überfällen mit einer Spielzeugpistole sei er mit einem Maserati-Sportwagen vorgefahren. Danach habe er als Nervenkitzel von seinem Auto aus beobachtet, wie die Polizei angerast kam. "Bankraub wurde für mich zu einer echt schlechten Angewohnheit." Italienische Zeitungen berichteten am Dienstag, der Mann habe jeweils zwischen 5 000 und 110 000 ? erbeutet. Die Polizei nahm ihn fest, nachdem er innerhalb von 40 Minuten zwei Bankhäuser überfallen hatte.

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