Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2003

08:09 Uhr

Schlechte Lage am Arbeitsmarkt belastet die Stimmung

Pessimismus bei US-Verbrauchern und Einkaufsmanagern

"2003 wird für die US-Wirtschaft das Jahr einer schläfrigen Erholung," prognostiziert David Rosenberg, US-Chefökonom von Merrill Lynch. Verglichen mit dem abgelaufenen Jahr werde sich die Situation nur marginal verbessern.

ost/pbs DÜSSELDORF. Die aktuellen Konjunkturdaten geben ihm Recht: Der Index des Verbrauchervertrauens ist im Dezember auf 80,3 von 84,9 Punkte zurück gefallen, berichtet das private Forschungsinstitut Conference Board.

Der Rückgang war eine böse Überraschung für Analysten, die einen Anstieg des Barometers erwartet hatten. Noch im November hatten sich die US-Bürger wesentlich zuversichtlicher gezeigt. Nun liegt der Index nur noch knapp über dem Stand von Oktober, der ein Neun- Jahres-Tief markiert.

Grund für den neu aufgekeimten Pessimismus ist die verschlechterte Lage am US-Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenrate hat zum Jahreswechsel mit 6 % den höchsten Stand seit acht Jahren erreicht. Hinzu kommt weiterhin die Furcht vor einem Krieg mit dem Irak und vor weiter steigenden Energiepreisen. Bisher waren die US-Konsumenten eine wichtige Stütze der Konjunktur - sie tragen zu zwei Dritteln der Wirtschaftsleistung bei.

Auch die Stimmung der Einkaufsmanager im Raum Chicago hat sich im Dezember verschlechtert. Der Index ist überraschend stark gesunken, signalisiert aber gerade noch ein Wachstum des verarbeitenden Gewerbes.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×