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18.01.2001

20:12 Uhr

Schleppende Umsätze im Weihnachtsgeschäft

Sears übertrifft trotz Gewinnrückgang Analystenprognosen

Der Gewinnrückgang des zweitgrößten US-Einzelhandelsunternehmens fiel geringer aus als von den Analysten erwartet.

Reuters HOFFMAN ESTATES. Die US-Einzelhandelsgruppe Sears, Roebuck & Co hat im Schlussquartal 2000 trotz eines 14-prozentigen Gewinnrückgangs die Analystenprognosen übertroffen. Der Gewinn je Aktie sei auf 1,91 $ je Aktie gesunken, verglichen mit 1,98 Cents im Vorjahr, teilte der nach Wal-Mart Stores zweitgrößte Einzelhandelskonzern am Donnerstag in Hoffman Estates mit. Branchenexperten hatten einer Umfrage von First Call/Thomson Financial zufolge mit einem deutlicheren Gewinnrückgang auf 1,86 Cents je Aktie gerechnet. Das Unternehmen begründete die Gewinnentwicklung unter anderem mit schleppenden Umsätzen über die Weihnachtsfeiertage angesichts der sich abkühlenden US-Wirtschaft.

Der Konzern-Quartalsgewinn habe 639 Mill. $ betragen nach 740 Mill. $ im Vorjahr. In den Gewinnzahlen seien Sonderposten im Zusammenhang mit der Schließung von 89 Geschäften und der Streichung von 2400 Arbeitsplätzen nicht enthalten, hieß es weiter. Einschließlich der Sonderposten betrage der Gewinn 442 Mill. $, entsprechend 1,32 $ je Aktie. Der Konzernumsatz stieg nach Unternehmens-Angaben hingegen auf 12,4 Mrd. $ nach 12,1 Mrd. $ vor Jahresfrist.

Die Aktie reagierte auf die Geschäftsergebnisse mit Kursverlusten. Bis zum späten Nachmittag (MEZ) büßten Sears an der Wall Street 0,95 % auf 34,42 $ ein.

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