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31.03.2003

21:12 Uhr

Schlichterspruch für Lokführer

Bahn-Tarifstreit vor dem Ende

Der Tarifstreit bei der Deutschen Bahn steht zwei Wochen nach der Einigung mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA vor dem endgültigen Abschluss. Arbeitgeber und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verständigten sich am Montag in Frankfurt auf eine Empfehlung der unabhängigen Schlichter, der die Tarifkommissionen aber noch zustimmen müssen.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Mit einer Beilegung des Konflikts könne noch in dieser Woche gerechnet werden, teilten beide Seiten mit.

Laut Schlichterspruch soll zum einen die mit Transnet und GDBA vereinbarte Entgelterhöhung übernommen werden. Sie sieht vor, dass die Gehälter in diesem Jahr um durchschnittlich 1,35 % und im kommenden Jahr um weitere 3,2 % erhöht werden. Die Einkommen in Ostdeutschland sollen demnach ebenfalls bis September 2006 in drei Stufen voll an das Westniveau angeglichen werden.

Zum anderen wurde vereinbart, unverzüglich Verhandlungen über eine neue Tarifstruktur aufzunehmen, insbesondere über Entgeltstruktur, Arbeitszeit und Zulagen. Eine GDL-Sprecherin sagte, in diesem Rahmen solle über bessere Arbeitsbedingungen verhandelt werden, für die die Gewerkschaft ursprünglich einen Spartentarifvertrag gefordert hatte. Als Schlichter hatten Sachsens früherer Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) und der Passauer Arbeitsrechtler Wolfgang Hromadka vermittelt.

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