Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.07.2000

14:57 Uhr

dpa BERLIN. Im Rentenstreit mit der Bundesregierung bleibt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf Gegenkurs zu den rot-grünen Reformplänen. Der DGB dementierte am Donnerstag in Berlin Presseberichte, wonach er bei der Höhe des Rentenniveaus und der zusätzlichen Altersvorsorge kompromissbereit sei.

Die Rentner seien schon durch bisherige Einschnitte massiv belastet. "Damit ist die Schmerzgrenze erreicht." Eine weitere Senkung des Rentenniveaus lehne der DGB daher ab. Auch bei der von Arbeitsminister Walter Riester (SPD) geplanten zusätzlichen Altersvorsorge bekräftigte der DGB seine bisherige Position.

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer hatte in der "Frankfurter Rundschau" angedeutet, dass die Gewerkschaften "notfalls" ein Rentenniveau unter 68 % akzeptieren könnten. Zuvor hatte sie im "Handelsblatt" auch beim Aufbau einer zweiten, kapitalgedeckten Säule der Altersvorsorge Gesprächsbereitschaft signalisiert. Der Kompromissvorstoß Engelen-Kefers stieß dem Vernehmen nach aber in den eigenen Reihen und vor allem bei der IG Metall auf Kritik.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×