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28.01.2002

14:06 Uhr

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Schmidt-Bank: Restrukturierungsplan bis Herbst

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der SchmidtBank, Paul Wieandt, hat Medienberichte über Stellenstreichungen bei dem Finanzinstitut als "absolut unzutreffend" zurückgewiesen. Allerdings werde bis zum dritten Quartal 2002 gemeinsam mit der Boston Consulting Group eine Analyse der Bank und ihrer Tochtergesellschaften erarbeitet.

vwd HOF. Diese soll Grundlage einer "Konzeption mit dem Ziel der Restrukturierung der Bank" sein, teilte das Institut am Montag mit. Der normale Bankbetrieb werde auf neuer wirtschaftlich solider Basis "in allen Bereichen uneingeschränkt und allumfassend fortgeführt", hieß es weiter.

Die ehemals private Schmidt-Bank war im Herbst vergangenen Jahres nach Finanzproblemen von einem Banken-Konsortium übernommen worden. Seitdem gehen einige Branchenbeobachter davon aus, dass die Bank über kurz oder lang abgewickelt wird, weil die Großbanken in der Region selbst vertreten sind und einen Fortbestand als wenig wirtschaftlich einschätzen. Die Schmidt-Bank-Tochter Consors Discount AG, -Broker Nürnberg, soll in einem offenen Bieterverfahren bis Ende März verkauft werden. Der neue Geschäftsführer Wieandt will angeblich ein Viertel der rund 2 300 Arbeitsplätze der Bank streichen, hatte das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet.

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