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28.01.2002

18:02 Uhr

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Schmidt kündigt nationales Programm für Vorsorge an

Durch mehr Prävention sollen die Deutschen künftig vor Krankheiten geschützt werden, beschloss der Runde Tisch für das Gesundheitswesen.

ap BERLIN. Ein nationales Vorsorgeprogramm soll die Deutschen künftig vor vermeidbaren Krankheiten schützen und dem Gesundheitssystem Geld sparen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte am Montag, der Runde Tisch im Gesundheitswesen habe ihren Plan für ein solches Programm einhellig unterstützt. Bei einer älter werdenden Gesellschaft gehe es darum, Krankheiten "nach hinten" zu verschieben, erläuterte die SPD-Politikerin in der ARD. Sie wies erneut Kritik am Runden Tisch zurück, an dem Vertreter der Krankenkassen, Ärzte, Gewerkschaften und Arbeitgeber über die Zukunft des Gesundheitssystems beraten. Er sei ein demokratisches Gremium. Jeder am Tisch könne mitbestimmen. Die Runde soll nun am 22. April zum vierten Mal zusammenkommen. Die Vorsitzende des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen (VdAK), Margret Mönig-Raane, erteilte Privatisierungsbestrebungen im Gesundheitswesen eine klare Absage. Die gesetzliche Krankenversicherung sei zukunftsfähig, sagte sie. Der Runde Tisch könne im Wahljahr zur Versachlichung der gesundheitspolitischen Debatte beitragen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft erklärte, Ziel des Runden Tisches sei es, der Politik Alternativen aufzuzeigen.

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