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17.01.2003

09:04 Uhr

„Schon beim Hinschauen wird einem schwindelig“

Hyperaktive Pinguine im „Schwimmfieber“

Statt in ihren Nestern zu liegen und die Winterruhe zu genießen, sind die Pinguine im Zoo von San Francisco einem mysteriösen Schwimmfieber verfallen. "Wir haben total die Kontrolle verloren", sagte die Pinguin-Pflegerin Jane Tollini dem "San Francisco Chronicle". Das habe sie in ihren 18 Berufsjahren noch nicht erlebt. Seit Weihnachten kreisen 52 Tiere fast ohne Unterbrechung durch den Pool.

HB/dpa SAN FRANCISCO. Den ganzen Tag über zieht die Gruppe ihre Bahnen und legt erst am Abend eine Pause ein. "Schon beim Hinschauen wird einem schwindelig", sagte Tollini am Donnerstag.

Normalerweise ziehen sich die Pinguine Anfang November in ihre Nester zurück und werden erst wieder Mitte Februar aktiv. Die Tierpfleger geben sechs Neulingen, die im Dezember zu der Gruppe stießen, die Schuld an dem ungewöhnlichen "Migrationsverhalten". Wenige Stunden nach der Ankunft der Magellan- Pinguine aus "Sea World" in San Diego begann das Dauerschwimmen.

Pinguin-Expertin Christina Slager vom Monterey Bay Aquarium bescheinigt den Tieren eine große Portion Neugier, die Neulinge auszuchecken und ihrem Beispiel zu folgen.

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